Was tun nach dem Arbeitsplatz- und Aufgabenverlust?

Patentlösungen gibt es dafür natürlich keine, jeder empfindet denn Arbeitsplatzverlust oder den möglichen Verlust und die damit verbunden Ängste und Wahrnehmumen anders. Somit gibt es keine einheitliche Strategie um mit den Fragen und wieder kehrenden Gedankenkreisläufen und Fragstellungen (Spiralen), 

  • was hätte ich anders machen können?
  • wieso ich...?
  • finanzielle Sorgen, wie geht es weiter?
  • Schamgefühlen
  • wie und was Sage ich meinem Umfeld?
  • was denken andere über mich?
  • wie kommuniziere ich in den sozialen Netzwerken?
  • wer kann mir helfen als Führungskraft und Manager?
  • wer bietet Beratung an?

umzugehen. Hier Interssiert uns was Sie beschäftigt.

 

Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass folgende Strategien bzw. Erfahrungen helfen können:

 

  • Ausdauersport / Joggen u. a. hilft die Stresshormone abzubauen und den Kopf frei zubekommen. Die Gedanken-Knoten (Spiralen) lösen sich während dem Joggen/Sport auf
  • Kommunizieren Sie erstmal nur im aller engsten Freundeskreis
  • Sprechen Sie meit einem Arzt des Vertauens (Hausarzt), informieren Sie Ihn über die Situation
  • Sie müssen am Anfang durch das Tal durch, danach lichtet es sich wieder und man sieht freier
  • Strategien und Ziele setzen (auch wenn es sich vermutlich anders entwickelt)
  • Schauen Sie nicht Tag und Nacht in Stellenbörsen nach, dass macht Sie sonst verrückt. Nehmen Sie sich Zeit, planen Sie feste Zeiten und Tage für die Stellensuche / Bewerbungen etc..
  • Gehen Sie unter Menschen, besuchen Sie Veranstaltungen
  • Kommunizieren Sie mit gleichgesinnten
  • Werden Sie aktiv im Ehrenamt, ruhig auch erst mal nur Zeitbefristet
  • halten Sie duch auch wenn es mal länger dauert eine neue Aufgabe zu finden

Auch hier interessiert und was Sie beschäftigt und welche Lösungsansätze Sie gefunden haben, damit wir diese weiterbegen können wenn Sie damit einverstanden sind.

 

Als guten Ansatz können wir die nachflogenden Ratschläge und Beiträge empfehlen: 

 

Verlust oder drohender Verlust des Arbeitsplatzes

 

Der Nachfolgende Artikel der SZ "Gestern Chef, heute Arbeitslos - Gekündigte Führungskräfte fallen besonders tief. Sie besitzen wenig Talent zur Selbstreflexion - und präsentieren sich bei der Jobsuche deshalb arrogant und überheblich": www.sueddeutsche.de/karriere/erfolg-und-kuendigung-gestern-chef-heute-arbeitslos-1.34412  . Ganz so ist es nicht, aber der Artikel betrachtet in aller Kürze ein paar wichtige Punkte. Unter anderem die Themen:

  • den notwendigen Austausch mit betroffenen
  • und eine gezielte Kommunikation nach innen und außen zu überlegen

 

Angebot für Menschen in Übergangs- und Veränderungssituationen


Menschen in Übergangs- und Veränderungssituationen haben oft das Bedürfnis einem Unternehmen oder einem Netzwerk anzugehören.
Wenn Veränderungsphasen nicht nur Wochen, sondern Monate oder gar Jahre in Anspruch nehmen, spielt neben Austausch und Networking die Außendarstellung eine wesentliche Rolle.


Ein entspannterer Umgang mit Fragen zu Arbeitslosigkeit oder Neuorientierung ist dabei oft wichtig im Austausch mit:


1. Potentiellen zukünftigen Arbeitgebern:

  • Potentielle Arbeitgeber können nach einer längerer Pause den unberechtigen Eindruck bekommen, dass der Anschluß an die Arbeitswelt verlohren gegangen ist. Dies könnte zu einer niedrigeren Einschätzung an Belastbarkeit, Einsatzfähigkeit bzw. Einsatzwillen führen.
  • Die meisten Menschen nutzen eine Auszeit durchaus produktiv und nicht, wie leider oft unterstellt als Urlaub oder freie Zeit. Das oftmals sinnvoll eingesetzt Engagement lässt sich nicht immer gut im Lebenslauf darstellen und trifft u.U. auf kein großes Interesse bei zukünftigen Arbeitgebern.


2. Privates Umfeld und Familie:

  • Das Verhalten des privaten Umfeldes kann sich in manchen Fällen hemmend oder gar störend auf die Neuorientierung auswirken.
  • Aus Sicht der Familie spielt meist die Sorge, ob bald wieder eine geeignete Tätigkeit gefunden wird, eine wesentliche Rolle.
  • Ein wertvoller Prozess der Sondierung und Findung kann somit evtl. nicht genügend Raum bekommen und führt somit manchmal zu schnellen, evtl. nicht nachhaltigen Lösungen.
  • Eine “Auszeit” ist durchaus als Chance zu sehen, die konstruktiv genutzt werden kann, um für die nächsten Jahre gut aufgestellt zu sein.

Kontakt

1. Mittelpunkt gemeinnützige UG - Das gemeinnützige Netzwerk für Führungskräfte in Ausnahmesituationen

Aufgaben- & Arbeitsplatzverlust, was nun?

1. Mittelpunkt gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)

Stand 2018 © 2013 - 2018 Alle Rechte vorbehalten.