Eberhard Daferner, Diakon

 
Darstellung des Menschen:

Artikel aus der LKZ vom 7. September 2010

Eberhard Daferner ist ein Glücksfall für Ludwigsburg. Das würde er so von sich natürlich nie behaupten. Doch die Stadt wie sie heute ist, wäre eine andere ohne sein ehrenamtliches Engagement. Vor kurzem ist er mit der Ludwigsburg-Medaille ausgezeichnet worden.Eberhard Daferner ist ein Mann der Kirche. Nein, er ist kein Pfarrer, sondern Diakon. Hin und wieder allerdings hält er Gottesdienste im Seniorenstift oder predigt ehrenamtlich in der Kirche in Hoheneck. Eberhard Daferner ist aber auch ein Mann dieser Stadt. „Ich bin Bürger, und als solcher engagiere ich mich.“ Er nennt es „Teilhabe“. Mitgestalten statt zugucken.

Es sind viele Bereiche, in denen der 62-Jährige tätig ist. Alles aufzuzählen würde zu weit führen, und man liefe wohl Gefahr, einiges zu vergessen. So engagiert er sich unter anderem in der Begegnungsstätte Villa Ulmer und beim Karlshöher Diakonieverband, er sitzt in Hoheneck im Kirchengemeinderat und ist Mitglied in der Landessynode der Evangelischen Kirche Württemberg. Er engagiert sich im Ludwigsburger Freiwilligen-Forum und leitet das Netzwerk Ehrenamt. Neben all dem ist er selbstständig als Berater und Seminarleiter bei der Baden-Württembergischen Wirtschaft.
Eberhard Daferner wuchs in einer Unternehmerfamilie auf. „Mein Vater war immer ehrenamtlich engagiert, und meine Mutter hat uns ebenfalls so erzogen.“ Als kleiner Junge wurde er zu Nachbarn geschickt, um Lebensmittel zu bringen, wo das Geld knapp war, oder alten Menschen zu helfen, die Unterstützung brauchten.


Später war er bei den Pfadfindern und beim CVJM, spielte Handball in der Zweiten Bundesliga. Nach dem Abitur war er Zeitsoldat und wurde Offizier. Acht Jahre später verließ er die Bundeswehr, studierte Religionspädagogik an der Karlshöhe.
Mitte der 80er Jahre war er Leitender Sekretär beim CVJM Ludwigsburg. „Schon damals haben wir einen Schulsozialarbeiter verpflichtet“, erinnert er sich. Heraus aus der eigenen Organisation, den Blick öffnen, das war sein Motto und ist es bis heute. Eberhard Daferner hat Netzwerke geknüpft oder sich ihnen angeschlossen.


Der gebürtige Plochinger nennt sein Prinzip Bürgermentorat: „Das sind selbstständige Menschen, die sich in ihren Kommunen beteiligen, um etwas voran zu bringen.“
Dieser Idee hat er sich verschrieben. Auch als er nach Berufsjahren anderswo wieder zurück nach Ludwigsburg kommt. Er ist dabei, als 2001 das Freiwilligen-Forum entsteht, eine Initiative von Diakonie und Caritas. Daraus entwickelt sich das Netzwerk Ehrenamt. 25 Organisationen haben sich diesem bereits angeschlossen.
„Wir wollen keine Löcher flicken, sondern Kapazitäten schaffen“, sagt Eberhard Daferner. Das ist auch das Prinzip der Jobbörse fürs Ehrenamt. Diese Anlaufstelle wurde in Kooperation mit der Stadtverwaltung ins Leben gerufen. Hier melden sich Organisationen, wenn sie Bedarf an Helfern haben. Hier stellen sich Bürger vor, die sich engagieren möchten. Und hier sitzt auch Eberhard Daferner regelmäßig, um zuzuhören, zu vermitteln, Rat zu geben und die zusammenzuführen, die einander suchen.


Und weil der 62-Jährige so gut vernetzt ist, ist an diesem Punkt nicht Schluss. Er erfährt von den Problemen der Seniorenbegegnungsstätte Villa Ulmer: Die Stadt muss Personal sparen, es werden Ehrenamtliche gesucht, die in der Kurfürstenstraße mitmachen.
Eberhard Daferner ist dabei. Er gründet einen Initiativkreis, der nun schon seit vier Jahren die Arbeit in der Begegnungsstätte führt. So ist das Thema „Älterwerden in Ludwigsburg“ in seinen Fokus gerückt. Einer Aufgabe, der sich Daferner auch in Zukunft widmen will. „Es geht nicht um mich, sondern um die Sache. Ich möchte, dass sich etwas bewegt“, sagt er.


Bei all dem Engagement für andere denkt Eberhard Daferner aber auch an sich. „Ich reserviere jeden Monat drei Tage in meinem Kalender, die nur für mich sind.“ Da geht er schwimmen, schaltet ab, liest. Und auch die Sonntage sind im Hause Daferner der Entspannung zugeschrieben. Selbst auf das Mittagessen wird an diesen Tagen meist verzichtet. Samstags genießt er mit seiner Frau den Gang über den Markt („Ich bin der in der Familie, der einkauft“), anschließend einen Kaffee mit Freunden und als Abschluss das kurze Orgelkonzert in der Stadtkirche.
„So lange ich kann, werde ich mich einsetzen“, sagt er. Eberhard Daferner ist ein Glücksfall für Ludwigsburg.

 

Quelle: spd-ludwigsburg.de/index.php?view=article&id=314%3Aeberhard-daferner-neu-fuer-die-spd-im-gemeinderat&option=com_content&Itemid=7

Prof. Dr. Gerald Lembke

 

 
Darstellung des Menschen:

Prof. Dr. Gerald Lembke ist Experte für Digitale Medien und Change Management in Unternehmen. Der gelernte Industriekaufmann studierte Wirtschaftspädagogik und Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Management und Unternehmensführung der St. Galler Schule. Er promovierte zu Sozialen Netzwerken in Wissensorganisationen (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften). Als Assistent von Geschäftsführung und Vorstand war er angestellter Manager bei der Bertelsmann AG und verantwortlich für das Seminargeschäft und die Digitalisierung einzelner Verlage. Anschließend machte er sich selbständig und coachte 10 Jahre Führungskräfte im Umgang mit Komplexität und unvorhergesehenen Situationen. Seit 2007 ist der Professor für Medienmanagement. Seit 2009 Studiengangsleiter seines von ihm neu gegründeten Studiengangs Digitale Medien mit Schwerpunkt  Medienmanagement und Kommunikation. Seit 2012 ist er Studiendekan. Er ist darüber hinaus Gründer und Präsident des Bundesverbandes für Medien und Marketing (bvmm.org) und nachgefragter Redner für Inhouse-Veranstaltungen und Konferenzen. 

 

Zitat von Prof. Dr. Gerald Lembke zur Notwendigkeit vom 1. Mittelpunkt:

 

"Soziale Netzwerke sind das A und O nicht nur für einen erfolgreichen Aufstieg, sondern auch für den Abstieg, die Niederlage und die Neuorientierungen."

Michael Hoeckle, Dipl. Ing (FH)

 
Darstellung des Menschen:

Als leitender Manager  im Vertrieb und Marketing in der Automobilbranche hat Michael Hoeckle 2009 in die Selbstständigkeit gewechselt. Im IHK Ausschuss Gesundheitswirtschaft Baden Württemberg ist Michael Hoeckle seit 2010 aktiv. Anfangs mit dem Themengebiet betriebliche Gesundheitsförderung. Seit 2012 ganzheitlich mit Unternehmensgesundheit. Dabei wird der Ansatz von mehr Menschlichkeit auf der Arbeit im Werte- und demographischen Wandel der Gesellschaft in den Fokus genommen. Seit 2011 engagiert sich Michael Hoeckle mit dem Netzwerk HUMAN CAPITAL CARE für eine Plattform zum Austausch unter den Unternehmen und zu Experten. Als Mitglied in zahlreichen Verbänden und Institutionen ist das Umfeld stark von Experten in diesem Thema geprägt. Persönlich engagiert er sich für die Förderung von unterstützenden Institutionen.

Zitat von Michael Hoeckle zur Notwendigkeit vom 1. Mittelpunkt:

 

"Starke Menschen brauchen starke Partner an Ihrer Seite, besonders in schlechten Zeiten."

Frank Michael, Facharzt

 

  • Fachgebiet: Facharzt f. Innere Medizin
  • Hausärztlich tätiger Internist.
  • Link zur eigene Homepage: www.internist-tamm.de
Zitat von Frank Michael in Bezug auf das Angebot vom Netzwerk des 1. Mittelpunkt: 

 

"Im ambulanten Bereich fehlte bisher ein niederschwelliges Angebot für Führungskräfte in Konfliktsituationen. Hier kann das Netzwerk „1. Mittelpunkt“ eine Lücke schließen und eine Kommunikationsplattform für Betroffene bieten."

Siegfried Rapp, Dipl.-Päd.                                                                                                    

         

  

  • Tätigkeit: Mediation, Coach (selbstständig)
  • Fachgebiet: Mediation: Familie, Wirtschaft, Schule, Verwaltungen, International (spanisch)
  • Amnesty International Schlichtungsteam
  • Link zur eigenen Homepage: www.likom.info
Vita, Siegfried Rapp, Dipl.-Päd., Mediator BAFM und BM. Geboren am 03. Mai 1952 in Echterdingen/Deutschland:
  • Gründer und Leiter des LIKOM-Ludwigsburger Institut für Konfliktmanagement, Mediation und Seminare.
  • Seit Juni 2001 Mediationstätigkeit in eigener Kanzlei, Marktplatz 5/1, 71634 Ludwigsburg.
  • Lehrbeauftragter an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg seit Mai 2005.
  • Seit 07.01.2007 Mitglied des dreiköpfigen nationalen Schlichtungsteam von amnesty International Deutschland.
  • Gründung des winwin-verlages im  Dezember 2007.
  • Seit September 2011: Geschäftsführer UG. 2011-2012: Organisation des ersten gemeinsamen Mediationskongresses 2012, BAFM, BM, BMWA. In Ludwigsburg, 16./17. November 2012 www.mediationskongress2012.de
Publikationen:
  • Kuss oder Schluss, winwin-verlag, 2008
  • Mediation: Konflikte anders lösen! Winwin-verlag 2010, Herausgeber
  • Mediation: Kompetent, Kommunikativ. Konkret. Band 1, Familienmediation, Hrsg
  • Mediation: Kompetent, Kommunikativ. Konkret. Band 2, Wirtschaftsmediation, Hrsg
  • 2. Winwin-verlag

 
Zitat von Siegfried Rapp in Bezug auf das Angebot vom Netzwerk des 1. Mittelpunkt:

"Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung."

 

Antoine de Saint-Exupery

Antje Roth-Lob, Dipl. Wirt. Ing. (FH), Systemischer Berater (SG)

 
Sichtweisen und Begleitung:
  • In Zeiten des stetigen Wandels gibt es für Menschen beruflich und privat viele Veränderungen die neue Anforderungen mit sich bringen. Organisationen, Teams und auch Einzelpersonen sind auf diese rasanten Veränderungen oftmals nicht genügend vorbereitet. 
  • Neue Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten revolutionieren die Unternehmen.  Die Kommunikation von morgen wird schneller und anders sein, als gestern. Dies kann ganz unterschiedlich empfunden werden: als spannend, neu, voller Chancen, unpersönlich, anstrengend ...
  • Dass Veränderungen positiv sein können ist bekannt, aber oft fehlt dem Individuum die Kraft, der Raum oder die Idee um Veränderungen wirklich positiv zu erleben.
  • Ungeplante Veränderungsprozesse führen somit oft zu ungewollten und ungewünschten Blockaden. In Teams knirscht es, Organisationen erreichen durch Prozessoptimierung nur einen Bruchteil des angestrebten wirtschaftlichen Nutzen, der Einzelne empfindet Veränderungen als unnötig oder als beängstigend.
  • Organisationen, Teams und Einzelpersonen zu coachen und gut durch Veränderungsprozesse und Ausnahmesituationen zu begleiten, darin sehe ich meine Aufgabe für den 1. Mittelpunkt. Denn der Mensch ist als Teil eines gesamten Systems zu betrachten - darin liegen die Lösungen, Chancen und Möglichkeiten.
 
Zitat:

„Wenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, müssen wir zulassen, dass sich alles verändert"

 

Giuseppe Tomasi di Lampedusa, italienischer Schriftsteller (1896 - 1957)

Dr. med. Dr. med. univ. Michael Weinlich, Chirurgie und Notfallmedizin

 

  • Fachgebiet: Chirurgie und Notfallmedizin
  • Tätigkeit: Geschäftsführer und ärztlicher Leiter
  • Arbeitgeber: med con team GmbH
  • weitere Aufgabenfelder: leitender Notarzt, EFQM Assessor
  • Link weitere Infomationen: www.medconteam.com und www.sos-call.eu
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